Eigentlich „braucht es nicht viel, um Kindern zu geben, wovon sie ihr Leben lang zehren“, schreibt die ZEIT zum Muttertag auf dem Hintergrund von Gustav Klimts „Mutter und Kind“ (1905). Wir machen also einfach zu viel vom Falschen, sonst wären wir nicht so gestresst. In Wirklichkeit ist es gar nicht so schwer. Entspannt euch mal, … Weiterlesen Muttertag – eine Nachlese
Autor: Cornelia Heinsch
„Midas Touch“ – Trumps versehentliche Selbsterkenntnis
„Midas touch“ prangt in goldenen Versalien auf dem Buchdeckel. Kleiner darunter: „Why some Entrepreneurs get rich – and why most don’t.“ Mit dem Titel seines 2011 in Co-Autorschaft mit Robert Kiyosaki veröffentlichten Buches machte Donald Trump einmal mehr klar, wie er sich selbst sieht: als superreichen König, dem alles, was er anfasst, zu Gold wird. … Weiterlesen „Midas Touch“ – Trumps versehentliche Selbsterkenntnis
„Wegen Corona“
Ich weiß noch genau, wie es ist, zum ersten Mal ohne Stützräder Fahrrad zu fahren, heimlich in die Keksdose zu greifen, um alles in der Welt endlich groß sein zu wollen, viel zu früh ins Bett zu müssen. Zu glauben, dass mein Leben davon abhängt, etwas gerade jetzt zu dürfen, zum Beispiel länger Aufbleiben. Getröstet … Weiterlesen „Wegen Corona“
Foto, verweile doch!
Die beiden Kinder, die einander den ganzen Tag das Spielzeug aus den Händen gerissen und gestritten haben, halten sich plötzlich in den Armen und drücken ihre kleinen Gesichter aneinander. Eine runde, weiche Wange schmiegt sich an die andere. Was für ein entzückender Anblick, fast schon zu süß. Noch bevor ich mich richtig darüber freuen kann, … Weiterlesen Foto, verweile doch!
Lebe ich noch oder arbeite ich schon?
Es ist vier Uhr morgens. Draußen liegt die große Stadt im Dunkeln, warme Luft trägt vereinzelt Gesprächsfetzen von der Straße durchs offene Fenster zu mir in die Wohnung. Ich laufe im Nachthemd mit wiegenden Schritten auf und ab, meine kleine Tochter auf dem Arm, die nicht mehr in den Schlaf findet. Von der Wohnzimmertür bis … Weiterlesen Lebe ich noch oder arbeite ich schon?
Unvereinbar gleichzeitig
Simone de Beauvoir, 1908-1986. Der Name, dann eine Zeitspanne: Zwei Jahreszahlen klammern im Rückblick das Leben eines Menschen. Anfang und Ende. Was dazwischen lag, muss der kleine Bindestrich tragen: Auf ihm lastet alles, was die Person erlebt hat und ausmacht, vom Weltkrieg bis zum ersten Kuss. Catull, floruit ca. 60 v.C. Der Name, dann die … Weiterlesen Unvereinbar gleichzeitig
Isle of Women
Die Arbeitslosigkeit katapultiert einen, wie wir in den letzten zwei Beiträgen gelesen haben, geradewegs ins diskursive Nichts. Sie ist ein Un-Ort des Nicht-Mehr, Dazwischen und Hoffentlich-Bald, nur zum Übergang und nicht zum Verweilen und schon gar nicht zum Ausruhen gedacht. Ist man dort, spürt man sofort, man sollte nicht dort sein und bitte schnell weitergehen. … Weiterlesen Isle of Women


